menschen in dem streben zur veränderung vermuten oftmals die notwendigkeit eines anführers.
es gibt keine mehr. zumindest keine als eindeutig zu identifizierenden. oder doch eindeutig, nimmt man jeden einzelnen der seinen idealen folgen, sie leben und weitergeben kann.
andernfalls gibt es genug anführer, tausende, wenn auch schon körperlich tot so reicht ihr wille bis zu uns und auch weit in die zukunft. die entdeckung dieser sollte den wunsch nach einer führerfigur, dem weisen des richtigen wegs, befriedigen können.
...
geschichte ist ja auch wichtig
Destruction in the north
exploitation in the south
chaos in the east
greed in the west
Where should we let our children dance
let them play let them fool around
let them explore their borders
let them free
my love ones fly now
Be a thunderstorm in the north
be a hurricane in the south
be a typhoon in the east
be a tornado in the west
Born out of my breath
grown up to a gust
you've seen the world
you've seen the seas
you've built up waves
you've roamed the woods
you've played with leaves
Where should we let our children dance
let them play let them fool around
summon your strength
and now fulfill your task
my little cherubim
Be a thunderstorm in the north
be a hurricane in the south
be a typhoon in the east
be a tornado in the west
Oh Nora,
can I never be more than a stranger,
to you?
-
...
-
I don't believe in miracles,
any more.
-.
Here's your ring,
give me mine.
-.
Nora!
-
...
-
[away 'n gone]
"Menschen in Apparaten, damit kann ich leben.
Die Leute fragen mich, he, ist die Menschheit etwa für so
etwas bestimmt? Und ich antworte: Meine Güte, woher soll
ich das wissen? Wir kehrten nie zum Mond zurück, auch
nicht zu dem anderen Ort, dem roten, aber das Geld wurde
auch nicht hier auf der Erde ausgegeben. Deshalb rollen
sich die Leute zusammen und leben im eigenen Kopf.
Zumindest bis jetzt. Sie könnten überall sein. Sie leben nicht, aber sie sind auch
nicht tot. Welchen Compiler er wohl benutzt hat? Ich hätte ihn
mir gern angesehen, bervor er die Maschine ausschaltete. Als ich
sie wieder hochfuhr, habe ich ihn in gewisser Weise initialisiert
und auf die Reise geschickt. Bin also so etwas wie ein Pate.
Außerdem habe ich gehört, dass es da irgendwo einen
Gott gibt, der das ganze Universum träumt, woraus sich die
Frage ergibt, ob es wirklich existiert oder nicht. Fängt mit
einem B an. Buddha, glaube ich. Vielleicht kommt ein ande-
rer Gott alle sechs Millionen Jahre vorbei, um die Apparate
zu warten.
Was mich betrifft ... Ich lese abends gerne ein gutes Buch.
Heutzutage lesen die Leute keine Bücher mehr. Sie schei-
nen überhaupt nicht mehr viel zu tun. Wenn man durch die
Straßen geht, bleibt's sdtill, weil alle in ihren eigenen Realitä-
ten leben.
Ich meine, als ich ein Kind war, glaubten wir alle, die
Zukunft sei eng, kühl und verregnet, mit großen japani-
schen Leuchtreklamen überall und Leuten, die auf der
Straße Nudeln essen, Wenigstens fand eine gewisse Kom-
,unikation statt, auch wenn sie sich darauf beschränkte,
den Nebenstehenden um die Sojasoße zu bitten. kleiner
Scherz am Rande. Aber stattdessen haben wir eine Infor-
mationsrevolution, die bedeutet: Niemand hat Ahnung von
nichts, und alle wissen, dass sie nichts wissen, und deshalb
geben sie einfach auf.
Man sollte sich nicht nach innen wenden. Das wider-
spricht der menschlichen Natur. Man sollte sich vielmehr
der Außenwelt öffnen.
Ich zum Beispiel finde großen Gefallen an Elemente von
OSCF-Bandpassdesign in Computer Generated Environments.
Der Autor scheint zu glauben, dass man einen S-2030
justieren kann, ohne vorher die Kaskaden-Schnittstellen zu
isolieren.
Versuchen Sie das im richtigen Leben und sehen Sie, was
dann passiert."
Aus:
Der ganze Wahnsinn - Storys
von Terry Pratchet
erschienen bei Piper Verlag GmbH, München 2007
ISBN: 978-3-492-70155-6
"We did not invent the algorithm.
The algorithm consistently finds Jesus.
The algorithm killed Jeeves.
The algorithm is banned in China.
The algorithm is from Jersey. The algorithm constantly finds Jesus.
This is not the algorithm. This is close."